Foto H20: Unterwasserfotografie

Für Hobbyfotografen ist die eigene DSLR-Kamera ein praktischer Begleiter, zum Beispiel im wohlverdienten Sommerurlaub. Wer neben gewöhnlichen Urlaubsfotos ganz besondere Aufnahmen machen möchte, kann mit großer Begeisterung auf das Thema Unterwasserfotografie stoßen und hier seine Fähigkeiten erweitern.

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Ohne Hilfsmittel schwer

Wasser ist der größte Feind jeder Elektronik. Zwar gibt es günstige Unterwasserkameras, die Ergebnisse sind aber ernüchternd. Gerade unter der Wasseroberfläche ist das Licht knapp, weshalb einfache Kameras dort schnell an ihre Grenzen stoßen – das Ende vom Lied sind verrauschte, fehlbelichtete Aufnahmen, die die einmalige Unterwasserwelt nicht annähernd so zu Bilde bringen, wie man sie in Erinnerung hat. Doch wenn man schon eine digitale Spiegelreflexkamera besitzt, wieso diese nicht auch unter Wasser nutzen? Namhafte Hersteller wie Nikon, Canon oder Sony bieten passende Unterwassergehäuse für einige ihrer Kameramodelle an – jedoch meist zu unbezahlbaren Preisen bis über 1.000 Euro.

Eintauchen mit Unterwassertaschen

Wer für Unterwasserfotos eine hochwertige und zugleich erschwingliche Alternative sucht, ist mit Entwicklungen wie der Unterwassertasche gut beraten. Die Universaltasche schützt die Kamera und erlaubt es, die DSLR auch unter Wasser einzusetzen. Geeignet ist die Tasche für Salz- und Süßwasser und daher sowohl im Urlaub am Meer als auch beim Wochenendausflug zum See einsetzbar.

Tipps für DSLR-Unterwasserfotos

Mit einer abgedichteten Kamera alleine ist es noch nicht getan – einige Basics sind aus fotografischer Sicht zu beachten. Wichtig ist es, den Weißabgleich unter Wasser vorzunehmen, denn dort herrscht eine ganz andere Lichtstimmung als an der Oberfläche. Wer im Wasser abkürzen möchte, kann auch im RAW-Modus fotografieren und den Weißabgleich später festlegen. Hilfreich ist es außerdem, die ISO-Automatik zu nutzen, denn unter Wasser muss die Empfindlichkeit je nach Sichtverhältnissen deutlich erhöht werden. Auch ein lichtstarkes Objektiv, zum Beispiel eine Festbrennweite, ist unter der Wasser-Oberfläche sehr hilfreich. Sofern die Schärfentiefe ausreicht, sollte man wegen dem knappen Licht unter Wasser mit weit geöffneter Blende fotografieren.

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Eine Unterwassertasche kann eine optimale Lösung zum Einarbeiten in die Unterwasserfotografie sein – anfängliche Ängste vor Schäden verfliegen schnell, denn das Produkt ist sauber verarbeitet und dichtet zuverlässig ab. Natürlich muss jeder die Risiken der Nutzung seiner DSLR unter Wasser selber einschätzen und tragen. Mit den vorgestellten Tipps für Unterwasserfotos werden aber auch Einsteiger bald die ersten erstaunlichen Unterwasserfotografien im Kasten haben.

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Bildquelle: Titelbild + Bild 1) Tudor Marcio Bild 2) Rick Hawkins