5 Tipps, wie du Schreibblockaden in den Griff bekommst

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Hämisch blinkt der Cursor. Die Zeit verrinnt. Der Kopf ist leer. Zwei Stunden bis zur Abgabe, und noch nichts ist geschafft.Wenn die Schreibblockade einsetzt, kann auch aus dem kreativsten Kopf ein ideenloses Häufchen Elend werden. Wir haben die fünf besten Tipps zur Überwindung einer Schreibblockade zusammengefasst.

Such dir eine ruhige Umgebung zum Schreiben

Es ist das Klischee des erfolgreichen Autors: Zum Schreiben setzt man sich in ein Café. Macbook aufklappen, zwei Latte bestellen, loslegen. Das funktioniert allerdings bei vielen Menschen überhaupt nicht gut. Wenn sich die zwei Kinder am Nebentisch lautstark weigern, ihr Lavendel-Hibiskus-Eis zu essen oder die Oma gegenüber geräuschvoll ihren Zwetschgenkuchen kaut, geht die Konzentration ganz schnell flöten. Such dir deshalb einen ruhigen Ort zum Arbeiten aus. Ob du lieber unter einem Baum im Park oder doch am Schreibtisch in deiner Wohnung schreibst, ist natürlich dir überlassen. Hauptsache Ruhe!

Investiere genügend Zeit in die Recherche

Manchmal muss man eben über Sachen schreiben, die einen so gar nicht interessieren. Und es bringt auch nichts, das Ganze immer weiter hinauszuzögern – der Kunde/der Chefredakteur/der Dozent will schließlich Resultate sehen! Da hilft es, etwas mehr als sonst zu recherchieren: lies dir einige Artikel über das zu behandelnde Thema durch. Diesmal aber nicht mit dem Ziel, Fakten herauszufiltern – lass dich stattdessen ein wenig inspirieren. Auch zum langweiligsten Themengebiet gibt es sicherlich die ein oder andere Anekdote, die heraussticht und die dich interessiert. Nach ein paar Beiträgen bist du garantiert etwas tiefer in die Materie eingedrungen und kannst so leichter losschreiben. Das funktioniert übrigens auch mit Mitmenschen: mit einer kleinen Diskussion über das zu bearbeitende Thema bringst du deine Gehirnwindungen auf Trab und regst so den kreativen Gedankenfluss an.

Mach nicht alles Schritt für Schritt

Vergiss Gliederungen und Kurzzusammenfassungen. Viel einfacher geht das Schreiben von der Hand, wenn du einfach mittendrin anfängst. Eine witzige Formulierung, ein schöner Gedankengang, ein außergewöhnlicher Satzbau: schreib einfach mal alles auf, was dir in den Sinn kommt. Statt verzweifelt nach dem perfekten Anfang zu suchen, fabrizierst du so vielleicht einen perfekten Schluss.

Schlaf darüber

Gut, das geht vielleicht nicht, wenn der Abgabetermin in zwei Stunden ist. Bei einer etwas späteren Deadline kann es aber durchaus hilfreich sein, nochmal über das Geschriebene zu schlafen (oder zumindest ein paar Stunden zu warten, bevor man alles nochmal durchliest). Jeder weiß, dass sich die Wahrnehmung etwas verschiebt, wenn man zu lange über einem Text gebrütet hat – also gönn’ dir ruhig eine kleine Pause und schau dir deine Arbeit nach einigen Stunden nochmal an.

Erkenne, wenn nichts geht

Es gibt sie, die Tage, an denen gar nichts geht. Sie können völlig unvermittelt auftreten oder sich auch ankündigen – mit Kopfschmerzen zum Beispiel können die wenigsten Menschen gut arbeiten. Wenn du den rien ne va plus-Zustand erreicht hast: Akzeptiere es! Es bringt garantiert nichts, noch ein paar Stunden am Schreibtisch zu versauern, wenn dein Gehirn absolut nichts zustande bringt. Mach stattdessen ein kleines Nickerchen, geh eine Runde joggen oder iss etwas. Nur: zwing dich nicht zum Schreiben! Du kannst es ja nach ein paar Stunden wieder versuchen. Manchmal hilft es auch, den Kopf etwas auszulüften; sprich mit einem Freund/einer Freundin über deine Schreibblockade, schreibe darüber oder beschimpfte dein Kopfkissen. Lass deinen Frust ruhig raus. Danach kannst du bestimmt wieder konzentriert arbeiten.

Bildquelle: Flickr Hernán Piñera via CC BY 2.0 (Bild bearbeitet)

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